GrafikGrafikGrafikGrafikGrafikGrafikGrafikGrafikGrafikGrafik

Präventionsprojekte

Risikomanagement und Selbstverantwortung im Umgang mit psychoaktiven Substanzen sind die zentralen Bezugspunkte unserer Präventionsprojekte.

Unsere Präventionsprojekte habe einen sekundärpräventiven Schwerpunkt. Angebote der Sekundärprävention richten sich an Menschen, die legale oder illegale psychoaktive Substanzen konsumieren.

Die wichtigsten Ziele sekundärpräventiver Interventionen sind:

  • Die Entwicklung eines risikobewussten und verantwortungsvollen Umgangs mit psychoaktiven Substanzen (Risikomanagement)
  • Sensibilisierung für riskante und weniger riskante Konsummuster
  • Die Verminderung von Risiken und Schäden bei Gebrauch von psychoaktiven Substanzen (Harm reduction)
  • Unterstützung bei der Reduktion des Konsums oder dem Erreichen der Abstinenz (Kontrollstrategien und Ausstiegshilfen)
  • Verbesserung der Selbsteinschätzung und Selbstreflektion hinsichtlich Substanzwissen, des eigenen Konsumverhaltens und der persönlichen Risiko- und Schutzfaktoren im Bezug auf Missbrauch und Suchtentwicklung

 Bisherige Präventionsprojekte

  • 1996 "Ecstasy-Hotline". Im Rahmen dieses Projektes wurden 1995 bundesweit erstmalig Daten und Erfahrungen von 250 Partydrogenkonsument*innen aus der Berliner Clubszene ausgewertet.
    Dokumentation pdf-download
  • 1997 "Rave Safe". Mit Flyern und Plakaten wurden in Berliner Clubs die Risiken des Partydrogenkonsums thematisiert.
    Dokumentation pdf-download
  • 1998  "Cannabis denn Sünde sein? Mit dem ersten Kiffertest." Entwicklung einer sekundärpräventiven Broschüre mit dem Ziel differenziert über Cannabis zu informieren sowie die Selbsteinschätzung und Selbstreflektion des eigenen Konsumverhaltens zu verbessern.
    Kiffertest, Broschürenbestellung
  • 2001 "Drogen und Du. Mit dem Test Check Dich!" Entwicklung einer sekundärpräventiven Broschüre mit dem Ziel, differenziert über verschiedene Drogen zu informieren, sowie die Selbsteinschätzung und Selbstreflektion der persönlichen Situation und Befindlichkeit (Risiko- und Schutzfaktoren im Bezug auf Missbrauch und Suchtentwicklung) zu fördern.
    Der Personality Check, Broschürenbestellung
  • 2001 "Secondary Prevention of Drug Abuse"  Entwicklung der webbasierten Suchtpräventionsseite www.drogen-und-du.de im Rahmen eines EU-Projektes mit dem Ziel der differenzierten Information und Verbesserung der Selbsteinschätzung und Selbstreflektion hinsichtlich Substanzwissen, Konsumverhalten und pesönlicher Risiko- und Schutzfaktoren im Bezug auf Missbrauch und Suchtentwicklung. 
    Abschlussbericht "drogen und du" pdf-download

Projekte